Vita

Hans Porten Von 2007 bis 2018 war Hans Porten Mitglied der Aurelius Sängerknaben Calw. Schon früh übernahm er dort solistische Aufgaben und sammelte erste dirigentische Erfahrungen im Kammerchor. Als Chorsänger wirkte er mit renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ari Rasilainen und Jonathan Nott. Bereits als Kind sang er an der Staatsoper Berlin den Zweiten Knaben in Mozarts Zauberflöte. Es folgten zahlreiche solistische Engagements in Oper und Konzert: Im Juli 2019 übernahm er seine erste Hauptrolle als Orpheus in Glucks Orpheus und Eurydike bei Classic Open Wildberg. Im Juli 2022 war er bei den Münchner Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper zu hören, wo er den Fünften Diener in Capriccio von Richard Strauss sang, außerdem im Mai 2025 in der Oper Matsukaze von Hosokawa. Als Solist ist Hans Porten insbesondere im Bereich der Barockmusik national gefragt, unter anderem unter der Leitung von Jörg Halubek, Hans-Christoph Rademann und Frieder Bernius; unter ihrer Leitung ist er auch auf CDs sowie in Rundfunkproduktionen von SWR und WDR zu hören. Darüber hinaus ist er regelmäßig Gast in renommierten Vokalensembles wie dem Kammerchor Stuttgart, ensemble cantissimo, dem Vocalensemble Rastatt und dem Sindelfinger Vokalkabinett. Von 2018 bis 2025 studierte er Gesang bei Prof. Teru Yoshihara an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Bei „Jugend musiziert“ nahm er 2015 zusammen mit Jonathan Hanke in der Kategorie Duo Kunstlied teil und gewann einen 1. Bundespreis. Im darauffolgenden Jahr erreichten Hans und Inja van Soest mit Henrik Pfeffer aus Tübingen einen zweiten Platz im Bundeswettbewerb in der Kategorie Gesangsensemble. Schließlich erreichte er im Bundeswettbewerb 2017, wieder begleitet von Jonathan Hanke, einen 1. Preis - diesmal mit der Höchstpunktzahl in der Kategorie Sologesang. Infolgedessen verlieh ihm die Walter und Charlotte Hamel Stiftung einen Sonderpreis.